deutsch: „Zugänglichkeit“; Prinzip, dass im Internet jede Information jeder Person zugänglich sein soll ohne Einschränkung durch ihre körperlichen Fähigkeiten oder die Leistungsfähigkeit der von ihr verwendeten Soft- oder Hardware; siehe auch Barrierefreiheit
deutsch: Benutzerkonto; Registrierung einer Person als berechtigt, einen bestimmten Webdienst zu nutzen. Um ein Benutzerkonto einzurichten, sind meist (überprüfbare) Angaben zur Person (Name, Anschrift usw.) und, heute so gut wie immer, die Nennung einer funktionstüchtigen E-mail-Adresse nötig. Der Zugang zum geschützten Bereich erfordert dann in der Regel zwei beim Registrieren vereinbarte Angaben: 1. den Namen des Benutzers, wobei vielfach auch Alias-Namen erlaubt sind, und 2. ein Kennwort oder Passwort.
Produktname eines Erzeugnisses des Softwareherstellers Adobe. Dient zum Erstellen von Dokumenten im Portable Document Format (PDF). Dieses Format bietet einen plattformunabhängigen und internettauglichen Quasi-Standard für Dokumente auf der Basis von PostScript, einem weiteren Adobe-Erzeugnis. Zum Lesen von PDF-Dateien ist nicht das Vollprodukt nötig, sondern nur der von Adobe kostenlos verteilte Acrobat Reader.
Asynchronous JavaScript and XML ist eine Mischung aus verschiedenen Webtechniken und wurde im Zusammenhang mit Web 2.0 populär. Durch asynchrone Datenübertragung zwischen Browser und Server wird es möglich, einzelne Bausteine einer Webseite auszutauschen, ohne die ganze Seite neu zu laden.
HTML-Anweisung <A ...>...</A>, die benötigt wird, um Hyperlinks zu setzen, also eine der Grundlagen von HyperText. Anker können sowohl als Sprungauslösemarken dienen, die eigentlichen Links, wie auch als Sprungziele. Ein solches Ziel kann entweder im selben Dokument liegen oder in einem anderen.
American Standard Code for Information Interchange, ist eine 7-Bit-Zeichenkodierung.
Die Zeichen umfassen das lateinische Alphabet in Groß- und Kleinschreibung, die zehn arabischen Ziffern sowie einige Satz- und Steuerzeichen. Der Zeichenvorrat entspricht weitgehend dem einer Tastatur oder Schreibmaschine für die englische Sprache. In Computern und anderen elektronischen Geräten, die Text darstellen, wird dieser in der Regel gemäß ASCII gespeichert.
Von lat. audire = hören. Wird im Sprachgebrauch als Bestandteil von Worten verwendet, die mit dem Begriff Hören oder mit der Tontechnik zu tun haben, z. B. bei Audioanlage, Audiometer, Auditorium.
Eine Auszeichnungssprache dient zur Beschreibung von Daten und von Verfahren, die zur Bearbeitung dieser Daten nötig sind. Bei einer Auszeichnungssprache werden die Eigenschaften, Zugehörigkeiten und Verfahren von bestimmten Wörtern, Sätzen und Abschnitten eines Textes beschrieben bzw. zugeteilt.
Zielgruppe dieser Strategie des E-Business sind Geschäftskunden. Kennzeichnend sind wenig Transaktionen mit hohem Wert, funktionales Design und oft auch passwortgeschützter Zugang.
Werbeflächen im Web, die per Hyperlink auf das Online-Angebot des Werbetreibenden verweisen. Sie bestehen aus 1. der Grafik, 2. dem sogenannten Alternativtext zur Grafik, 3. dem Link. Üblich sind Größen von 486 x 60 Pixel oder 400 x 50 Pixel sowie Teilflächen davon.
Prinzip, dass beim Gestalten von Internetauftritten so wenig Zugangshindernisse aufgebaut werden sollen, wie möglich (siehe auch Accessibility); weitere Informationen im Artikel zum Thema
Pflege der Kommunikation mit dem User im Internet, mit den Mitarbeitern im Intranet, mit Kooperationspartnern im Extranet; umfasst beispielsweise Userbindung, aber auch Beschwerdemanagement.
Von engl. binary digit = Binärziffer. Wird in der Informatik, der Informationstechnik, der Nachrichtentechnik sowie verwandten Fachgebieten in folgenden Bedeutungen verwendet:
Als Bezeichnung für eine Binärziffer (üblicherweise "0" und "1").
Als Maßeinheit für die Datenmenge. Dabei ist 1 Bit die kleinste darstellbare Datenmenge, die beispielsweise durch eine Binärziffer dargestellt werden kann. Größere Datenmengen sind immer ganzzahlige Vielfache von 1 Bit.
Als Maßeinheit für den Informationsgehalt. Dabei ist 1 Bit der Informationsgehalt, der in einer Auswahl aus zwei gleich wahrscheinlichen Möglichkeiten enthalten ist. Als Informationsgehalt können auch reellwertige Vielfache von 1 Bit auftreten.
Von engl. Körper. Der body-Bereich ist ein Element innerhalb einer HTML- oder XHTML-Datei, in dem alles notiert wird, was später in der Datei angezeigt werden soll.
deutsch: Lesezeichen; Funktion aktueller Browser, Webadressen wie in einem Adressbuch zu speichern. Im Internet Explorer heißt die entsprechende Funktion ‚Favoriten'.
von: "Roboter"; programmgesteuerte Interaktion mit dem User. Beispiele: Ein "answer bot" informiert alle Absender, dass der Empfänger der E-Mail gerade in Urlaub ist. Bots werden im Beziehungsmanagement für häufig anfallende Routinefragen von Usern und deren Beantwortung eingesetzt, vgl. auch Avatar.
Software zum Betrachten von HyperText-Dokumenten; von engl. ‚to browse': blättern in oder durchstöbern von Gedrucktem. Beispiele: Microsoft Internet Explorer, Netscape Navigator, Firefox, Opera, Safari, Konqueror.
Daten-Puffer für Streams, der einige Sekunden lang vor dem Abspielen der Streaming-Datei angelegt wird, um bei schlechten Verbindungen das Abreißen der Darstellung zu verhindern.
deutsch: (verborgener) Vorrat, Zwischenlager; eingerichtet für Daten, um den Zugriff darauf zu beschleunigen, also die Arbeitsgeschwindigkeit zu steigern.
Formatvorlagen zur grafischen Gestaltung von Webseiten, ergänzt HTML / XHTML. Das Layout kann so zentral für einen kompletten Web-Auftritt festgelegt werden.
engl.: "Kanal". Ähnlich den Ressorts (redaktionellen Einheiten, themen- oder projektgebunden) anderer Medien gliedern Online-Anbieter ihre Website in verschiedene Channels. Der Begriff stand ursprünglich allgemein für Themenrubriken, beispielsweise im Chat, später zeitweise für ein spezielles technisches Sendeformat (Microsofts Channel Definiton Format) im Internet.
Online-Konferenz, bei der man sich per Tastatur live mit anderen Teilnehmern unterhält. Wird auch als moderierter Chat angeboten: Ein Moderator sammelt bei den Usern die Fragen ein, ordnet und strafft sie oder lässt auch offene Fragen zu.
Programm, das Dienstleistungen von einem anderen Programm, dem Server abruft oder auch nur in Empfang nimmt. Ein Beispiel für ein Client ist ein Browser.
auch: Redaktionssystem. Software zum Verwalten des Inhalts von Online-Informationsangeboten für Personen ohne Programmier-Kenntnisse. Bei Publikationen im Internet spricht man auch von Web Content Management Systemen (WCMS).
Wortschöpfung aus Coder/ Decoder; Übersetzungssoftware zum Konvertieren eines ursprünglichen Dateiformats in ein schneller übertragbares und umgekehrt.
engl.: "Gemeinschaft", auch: Virtual Community (VC); kommunikationsorientiertes Online-Angebot für User mit ähnlichen Interessen. Eine Community im Internet bietet meist mehrere Formate an, von Webseiten über Diskussionsforen bis hin zum Chat.
engl.: "Inhalt"; redaktioneller Inhalt einer Website, der nicht nur aus Text, sondern auch aus Bildern, Audio- und Video-Elementen und Datenbank-Inhalten besteht Assets.
umfasst vom Beschaffen über das Bearbeiten bis hin zur Gestaltung und der Veröffentlichung alle online-journalistischen Aufgaben, bezogen auf multimediale Information in digitaler Form. Ziel ist die weitgehende Automatisierung redaktioneller Abläufe. Dazu werden Redaktionssysteme oder CMS eingesetzt.
digitales Ablagesystem für die Assets und die zugehörigen Meta-Informationen, kann als Dateisystem, als Datenbank oder als Mischung aus beidem organisiert sein.
Datei-Einträge, die zum Wiedererkennen des Users durch den Online-Anbieter dienen. Das Cookie wird in einem vom Browser für Cookies reservierten Bereich auf der Festplatte gespeichert.
deutsch: "über mehrere Medien hinweg"; einen Content nicht nur zur Ausgabe für ein Medium, sondern für mehrere Medien anbieten. Siehe auch Content Management.
Verschicken derselben Nachricht in mehrere Newsgroups gleichzeitig. Crosspostings werden im Usenet nicht gerne gesehen, da sie unnötig Bandbreite verschwenden. Wer häufig Crosspostings verschickt, kann sich auf Flames gefasst machen.
Engl. database, also eigentlich Datenbasis, Datengrundlage; Software, mit der man Informationen strukturiert ablegen, verwalten und miteinander verknüpfen kann; bezeichnet umgangssprachlich sowohl die Datenbankserversoftware als auch die davon verwalteten Daten. In der Praxis am häufigsten verwendet wird das relationale Dantebankmodell. Datenbanken bestehen aus hier aus Tabellen, die in Datensätze (Zeilen, Beispiel: alle Angaben zu einer Person) und Datenfelder (Spalten, Beispiel: eine Spalte für alle Vornamen, eine weitere für Nachnamen) eingeteilt sind. Digitale Archive aller Art - vom Foto- über das Zeitungs- bis zum Film- und Musikarchiv - beruhen auf Datenbanken. Siehe auch Content-Management.
weltweit eindeutige Anschrift einer Website, zum Beispiel "www.journalistenakademie.de". Die Domain-Adresse kann auch für die E-Mail-Adresse genutzt werden, etwa "info@journalistenakademie.de". Die Domain-Adresse bringt die technisch dahinter stehende IP-Adresse in ein für Menschen merkbares Format.
Auskunftsdienst für Internetrechner, der von den gut zu merkenden Klartextnamen wie "www.bundesregierung.de" auf die dahinterliegende IP-Adresse verweist. Auf seine Informationen verlassen sich die Server und Clients bei der Datenkommunikation.
von engl.: spoof, "Schwindel, Fälschung"; einem Rechner vorgaukeln, man selbst sei "www.bundesregierung.de". Mithilfe des Caches, etwa bei einem Proxy-Server, lassen sich Rechner unter bestimmten Bedingungen täuschen: Sie schicken Datenpakete an jemanden, für den sie gar nicht bestimmt sind. Auch IP-Pakete können mit "gespooften" Absenderadressen versehen werden.
Mitspeichern ("Herunterladen") von Dateien bei einer Onlinesitzung; kann durch einfaches "Datei (bzw. Grafik) speichern unter" (bei HTML-Dateien bzw. Grafiken) oder über Dateitransfer erfolgen.
bezeichnet eine Eigenschaft grafischer Benutzeroberflächen am Computer. Durch ein Icon auf dem Bildschirm dargestellte Anwenderprogramme oder Dateien lassen sich mit der Maus über den Bildschirm ziehen und an geeigneter Stelle ablegen oder in ein Programm importieren.
Steuerung animierbarer und flexibler Seiten-Elemente durch Javascript, VBScript oder Java, je nach Hersteller: Microsoft gibt den Cascading Stylesheets den Vorzug, wenn es um die Positionierung von Inhalten geht, Netscape versucht, die Layer-Technologie durchzusetzen, unterstützt jedoch gleichzeitig Cascading Stylesheets.
Webseiten, die automatisiert ihren Inhalt ändern. Börsenkurse, Produkt-Warenkörbe, aber auch Kochrezepte oder Verbrauchertipps können aus streng strukturierten Datenbeständen ( Datenbanken) aktuell und individuell zusammengestellt werden. Beispiel: die Kursentwicklung der Microsoft-Aktie im Verlauf der letzten Woche.
Von engl. document type definition = Dokumenttyp-Definition ist ein Satz an Regeln, der benutzt wird, um Dokumente eines bestimmten Typs zu repräsentieren. Ein Dokumenttyp ist dabei eine Klasse ähnlicher Dokumente. Konkret heißt das, dass in einer DTD die Reihenfolge, die Verschachtelung von Elementen und die Art des Inhalts von Attributen festgelegt wird – kurz gesagt die Struktur des Dokuments.
Online- oder Offline-Lernform, die vom Lernenden selbst gesteuert wird. Andere Bezeichnungen für Online-Lernen sind auch "Telelernen" oder "Web Based Tranining" (WBT).
Elektronische weltweite Briefübermittlung zwischen zwei oder mehr Teilnehmern. Auf diesem Weg lassen sich auch Grafiken und Programme in Form von Dateien ( Attachment) übermitteln.
geschlossene Usergruppe; erweitert den Kreis der Zugangsberechtigten im Intranet um die externen Mitarbeiter oder Vertriebspartner. Bei einer Redaktion können ins Extranet die freien Mitarbeiter, die Außenredaktionen und Korrespondenten eingebunden werden. Kennzeichnend ist ein Passwort-geschützter Zugang zu einem definierten Bereich, oft getrennt nach Lese- und Schreibberechtigung, vgl. auch Internet.
steht für Frequently Asked Questions; Sammlungen von häufig gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten aus allen Bereichen. FAQs gibt es zu Computerthemen ebenso wie über Autoren oder Musiker.
Verbale Attacke auf einen anderen Netzteilnehmer. Flames sind meist mit Quotes verbunden und reichen von harmlosen Frotzeleien bis zu schweren verbalen Tiefschlägen. Gefürchtet sind die Flame Wars, Beleidigungskriege, die ganze Mailinglisten und Foren lahm legen können.
Kunstwort aus „folks“ (Leute) und „taxonomy“: eine Art „gemeinschaftliches Klassifizieren“ – nämlich von Bookmark- und Linksammlungen zu verschiedenen Themen.
1. (journalist.) Im Radio- und Fernseh-Journalismus formales und inhaltliches Gerüst einer Sendung. Die Formate des Online-Journalismus nutzen die interaktiven und kommunikativen Möglichkeiten online. 2. (techn.): Dateien liegen je nach Anwendungsprogramm in definierten Formaten vor, im Web beispielsweise im HTML-Format.
Foren oder Groups gehen auf den klassischen Internet-Dienst "News" zurück, der an den Universitäten erfunden wurde: Wie an einem Schwarzen Brett werden Anfragen und Angebote veröffentlicht; alle Teilnehmer sind aufgefordert, ihren Beitrag ebenfalls zu publizieren. Zusätzlich sind persönliche Kontakte per E-Mail zwischen den Diskussionsteilnehmern möglich. Dabei ist es nicht erforderlich, live mitzudiskutieren - es genügt, regelmäßig vorbeizuschauen, ob neue Beiträge hinzugekommen sind. Demgegenüber werden die klassischen Internet-News abonniert, neue Nachrichten werden automatisch, sortiert nach Themen, zugestellt.
engl.: "Rahmen"; Gestaltungtechnik, die das Browser-Fenster in mehrere unabhängige Bereiche aufteilt. Dadurch wird übersichtlichere Gestaltung bei einer komplexeren Struktur der Website möglich.
Ein Frameset ist eine HTML-Datei, die die Aufteilung des Browserfensters in mehrere Frames, in die jeweils eine eigene Datei geladen wird, definiert. Innerhalb des Frameset-Tags wird die Anzahl, Größe und weitere Eigenschaften der Frames festgelegt.
ist wie Dreamweaver ein Wysiwig-Tool. Für das grundlegende Seitendesign gibt es eigene Assistenten. Vorgefertige Formatvorlagen definieren das Aussehen der Seite. Bilder kommen via Drag & Drop ins Dokument.
Web-Stilform, die Beiträge der User oft in Echtzeit, manchmal auch moderiert veröffentlicht. Sonderform: die Weblogs, kurz Blogs, die auch Diskussionsforen bieten.
Graphics Interchange Format, ein von Compuserve geprägter Grafikstandard, der Bilder bis zu 256 Farben ohne Informationsverlust auf ein Minimum an Platzbedarf komprimiert.
steht für General Public License, dt. etwa Lizenz für die allgemeine Öffentlichkeit, Vertriebskonzept für Software oder Content. Dabei verpflichtet sich der Händler, nur Vertriebs- oder Supportkosten zu berechnen und dem User den Quellcode zugänglich zu machen.