Begriffe H bis O

Haftung
hier: Die Zurechenbarkeit oder Verpflichtung zum Schadensersatz.
Head
Von engl. Kopf. Der head-Bereich ist ein Element innerhalb einer HTML- oder XHTML-Datei, der größtenteils nicht-sichtbare Objekte umfasst und die Seite, Skripte oder Stilangaben näher definiert.
Hit
Zugriff auf die einzelne Datei. Eine HTML-Seite kann aus einer oder vielen Dateien bestehen - je nachdem, mit wie vielen Grafik- oder sonstigen Medienelementen gearbeitet wird, vgl. PageImpression (PI).
Homepage
Start- oder Einstiegsseite einer Website.
Host
Einzelner Rechner in einem Netzwerk, der als "Wirtsrechner" Daten oder Rechenzeit für andere bereit hält.
Hot Spot
Bildelement, das die Verknüpfung mit dem Folgedokument herstellt, auch Button, vgl. auch Navigationspunkt.
Hot Word
Textelement, das die Verknüpfung mit dem Folgedokument herstellt, vgl. Navigationspunkt.
HTML
Von engl. Hypertext Markup Language = Auszeichnungssprache für verweiskräftigen Text. HTML ist eine Beschreibungssprache für Webdokumente. Sie definiert ganz allgemein gesehen die Struktur eines Dokuments, indem sie zum Beispiel beschreibt, an welcher Stelle ein Bild erscheint, wo sich Text befinden soll und wie eine Tabelle strukturiert ist. HTML ist die bekannteste Sprache des Web und bildet das Grundgerüst jeder Webseite.
HTML-Editoren
helfen beim Erstellen von Webseiten. Der HTML-Code kann mit Editoren aus verschieden Bausteinen zusammengesetzt werden.
HTTP
Das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) dient im Web dazu, auf Dokumente an Zielorten irgendwo im Netz zuzugreifen.
Hyperlink
Verknüpfung der einzelnen Teile eines Hypertextes, vgl. Link.
Hypermedia
Verknüpfung verschiedener Medien-Elemente im Rahmen eines Hypertextsystems.
Hypertextsystem
Nach diesem System lassen sich Texte, die über das gesamte Netz verteilt sind, mittels Stichwörtern ( Link) verknüpfen. Dabei verweist ein Stichwort jeweils auf einen anderen Textteil oder Text.
IEC
Die IEC (International Elektrotechnical Commission) ist das internationale Normierungsgremium für Normen im Bereich der Elektrotechnik und Elektronik.
Image Maps
In Teilbereiche zerlegte Grafiken, die zu verschiedenen Dokumenten führen. Sie werden vom Browser ausgewertet.
Impressum
Ein Impressum (von lat. das Ein-/Aufgedruckte) ist eine in Publikationen vorgeschriebene Herkunftsangabe, die Angaben über den Verlag, Autor, Herausgeber oder Redaktion enthält, vor allem um die presserechtlich für den Inhalt Verantwortlichen kenntlich zu machen.
informierend
s. Stilformen
Infotainment
Kunstwort aus Information und Entertainment; Verbinden von unterhaltenden und informierenden Elementen in einem Beitrag.
Instant Messaging (IM)
persönliche softwaregestützte Kommunikation zwischen zwei und mehr Personen online.
interaktiv
Interaktiv nennt man Programmoberflächen, mit denen der User kommunizieren kann, zum Beispiel einen Warenkorb, den der User nach individuellem Bedarf zusammenstellt, oder ein Hypertext-Gebilde, durch das sich der User per Maus auswählend klickt.
Internet
die Gesamtheit der Interaktions- und Kommunikationsmöglichkeiten online, die allen Usern zur Verfügung steht. Technische Grundlage ist der Übertragungsstandard Internet-Protocoll ( IP, TCP/IP). Zu den Möglichkeiten, die das Internet umfasst, zählen nicht nur Web und E-Mail, sondern auch News, FTP, Chat und vieles mehr. Vgl. auch Intranet.
Intranet
bezeichnet ein geschlossenes Netz von einer genau definierten Userzahl: den Mitarbeitern des eigenen Hauses. Sie verfügen über eigene Zugangsberechtigungen ( Accounts) und haben nach Funktion abgestufte Lese- und Schreibrechte. Vgl. auch Extranet.
IP
steht für Internet Protocol, dem Übertragungsstandard, auf dem das Internet basiert. Das Internet Protocol kann ein Datenpaket auf verschiedenen Wegen über mehrere unterschiedliche Rechnerplattformen transportieren, bis es sein Ziel erreicht.
IP-Adresse
eindeutige 4 Byte lange Adresse, über die jeder Rechner im Internet verfügt. Beispiel: 220.120.50.1. Will ein Computer an der Münchner Uni ein Datenpaket an einen Rechner in Amerika senden, muss er die IP-Adresse des Empfängers kennen. Für den Menschen genügt die Domain-Adresse.
IRC
Internet Relay Chat: Ein Dienst im Internet, der die gleichzeitige Kommunikation mit beliebig vielen Teilnehmern ermöglicht. Ein IRC-Benutzer hängt sich an einen der zahlreichen ständig aktiven Kanäle und kann sich dann 'live' an der dort gerade laufenden Diskussion beteiligen, vgl. Chat.
ISO
Von griech. iso = gleich. Diese Internationale Organisation für Normung ist die internationale Vereinigung von Normungsorganisationen und erarbeitet internationale Normen in allen Bereichen mit Ausnahme der Elektrik und der Elektronik, für die die IEC zuständig ist.
ITU
Die International Telecommunication Union (ITU) ist eine Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt.
Java
objektorientierte, plattformunabhängige Programmiersprache, konzipiert für den Einsatz in Netzwerken mit unterschiedlichen Computersystemen.
JavaScript
Vom Browser interpretierte Skriptsprache für einfache Steuerungsaufgaben im World Wide Web, etwa die Navigation zwischen mehreren Seiten oder einfache Eingabeüberprüfungen.
JPEG (auch JPG)
Grafikformat, definiert von der Joint Photographic Experts Group. Beim Komprimieren löscht das JPEG-Verfahren Bilddaten, die vom menschlichen Auge ohnehin nicht wahrgenommen werden.Leichte Farbnuancen oder winzigste Details fallen über Bord. Die Dateigröße wird so reduziert.
JBIG
JBIG ist ein Standard für ein verlustfreies Kompressionsverfahren von digitalen Bildern, mit dem Schwarzweißzeichnungen komprimierbar sind. Die Abkürzung ist ein Akronym der Herausgebergruppe Joint Bilevel Image Experts Group, die auch für das JPEG-Format verantwortlich ist.
(Baum)Knoten
Graphische Darstellung zu vorhergehendem TextEin (Baum)Knoten kann ein Element, ein Attribut, ein Kommentar oder ein Text innerhalb einer Auszeichnungssprache sein. Von jedem Knoten können wiederum Unterelemente abzweigen, die ihrerseits als Knotenpunkte fungieren können, so dass ein Dokument-Baum entsteht.
Klangformate
Die bekanntesten Klangformate im World Wide Web sind Real Audio und MP3; weitere heißen MIDI, WAV und AU. Nicht alle eignen sich für Streaming Audio.
Knowledge Management
Sammeln, Organisieren, Bewerten und Verwalten von digital erfasstem Wissen. Basis ist das Content Management.
kommunikativ
Kommunikative Formen sind Formen des Online-Austauschs, bei denen mindestens zwei Menschen miteinander kommunizieren, von der E-Mail über das Diskussionsforum bis zum Chat, vgl. interaktiv. Foren, Chat, sogar Mail sind demnach kommunikativ; Hypertext allein ist lediglich interaktiv.
Labeling
die Kunst, Navigationselemente aussagekräftig zu beschriften.
Launch
Neupositionierung eines (Online-)Produkts am Markt, vgl. Relaunch.
Layer
(Ebenen) erlauben, voneinander unabhängige HTML-Elemente auf einer Homepage einzurichten. Layer sind Bestandteil des Konzepts, das Netscape unter Dynamic HTML, kurz DHTML verkauft.
Layout
Von engl. Entwurf, Plan, Anlage. Das Layout einer Webseite bestimmt ihr Aussehen, also das Format, die verwendeten Schriftarten und -größen, die Text- und Bildanordnung sowie die farbliche Gestaltung, nicht jedoch ihren Inhalt.
Lead
von engl.: to lead (führen); Vorspann, der den Beitrag "anführt".
Lesezeichen
s. Bookmark
linear/nicht linear
Online-Angebote bestehen nicht aus einem fortlaufenden (linearen) Text, sondern aus mehreren Dateien, die mit einander verknüpft sind, vgl. dazu Link. Dabei ist die Reihenfolge, in der sie der User anklickt, nicht festgelegt.
Link
engl.: "Verbindung", auch Hyperlink. Servertechnisch unterscheidet man seiteninterne Links, die zu einem Sprungziel innerhalb des vorliegenden Dokuments führen, site-interne Links, die innerhalb des Online-Angebots bleiben, aber auf ein neues Dokument verweisen, und externe Links, die zu einem anderen Server führen. Inhaltlich lassen sich strukturierende, definierende, assoziierende, Navigations- und Kommunikations-Links unterscheiden.
Link-Konsistenz
Verweisen alle Links einer Website korrekt auf ihr Ziel, gibt es keine Links, die ins Nichts führen und keine verwaisten Seiten, auf die kein Link zeigt, spricht man von Link-Konsistenz.
Linux
Betriebssystem, das der GPL unterliegt.
Live
s. synchron
Live-Content
Inhalte, die zeitgleich mit der Übertragung ins Netz produziert und encodiert werden, um einen Live-Stream zu erzeugen.
Live-Streaming
das Übertragen von Streaming-Inhalten zum User zeitgleich mit der Entstehung.
Lizenz
s. Urheberrecht
Lynx
textbasierter Browser unter Linux. Weil Lynx keine Grafiken anzeigt, stellt er strenge Anforderungen an die Hypertextgestaltung: Die komplette Verlinkung und Navigation muss textorientiert sein, damit ein Lynx-User mit Hypertext arbeiten kann.
Mailinglisten
s. E-Mail
Mailinglisten
Verteilerdienst für E-Mails. Mailinglisten dienen dem Austausch zwischen Usern mit ähnlichen Interessen. So gibt es ausgezeichnete Mailing-Listen für Journalisten wie das Jonet (www.jonet.org). Genau wie beim Newsletter werden die einzelnen Beiträge ins eigene E-Mail-Postfach des Users zugestellt, nachdem er sich entschlossen hat, die Mailingliste zu abonnieren. Im Gegensatz zum Newsletter sind jedoch Rückmeldungen der Listen-Teilnehmer nicht nur erwünscht, sondern wesentlicher Bestandteil des Formats.
Mediendienstestaatsvertrag
Der Mediendienstestaatsvertrag war ein Staatsvertrag zwischen den deutschen Bundesländern, der einheitliche Regelungen für die Mediendienste schaffte. Er regelte unter anderem die Haftung der Provider und den Inhalt des Impressums bei geschäftsmäßigen Mediendiensten. Der Mediendienstestaatsvertrag und das Teledienstegesetz wurden durch das am 1.3.2007 in Kraft getretene Telemediengesetz abgelöst und traten außer Kraft.
Medienrecht
Für Online-Medien gelten in der Bundespublik nicht nur die bekannten Gesetze und Verordnungen der Offline-Welt, sondern auch eigene Gesetze, vgl. Kapitel Recht.
Message
eine einzelne Nachricht E-Mail, Newsgroup, SMS, WAP.
Metadaten
Von griech. meta = danach, nachher. Metadaten sind Daten, die Informationen über andere Daten enthalten, zum Beispiel Angaben von Eigenschaften eines Objekts wie der Autorenname oder das Erstellungsdatum.
Meta-Informationen
zusätzliche digital erfasste Informationen über Autor, Erstellungsdatum usw. einer Datei.
Metasprache
Von griech. meta = danach, nachher. Eine Auszeichnungssprache zur Definition anderer Sprachen.
Meta-Tags
HTML-Befehle, die zusätzliche Informationen im Kopf (Head) eines HTML-Dokuments, also für den User unsichtbar, speichern. Viele Suchmaschinen werten die Meta-Tags aus.
Me-too
engl.:"find' ich auch"; unerwünschte Antwort in Mailing-Listen.
Mitstörerhaftung
Im Internetrecht die Zurechenbarkeit oder Verpflichtung zum Schadensersatz beim Verlinken auf andere Seiten mit strafrechtlich problematischem Inhalt.
MPEG
MPEG ist ein Standard für ein Kompressionsverfahren von bewegten Bildern. Die Abkürzung ist ein Akronym der Herausgebergruppe Moving Picture Experts Group.
Multimedia
schillernder Begriff, der auch Telekommunikation und die Online-Dienste umfaßt. Mindestens drei Kommunikationswege -- Bild, Ton, Text -- verbinden sich zu "Multimedia". Multimedia-Anwendungen für Fortbildung, Unterhaltung und Information gibt es auf Datenträgern wie CD-ROM, DVD und anderen sowie online.
Nachricht
informierende Stilform. Eine Nachricht für den Bildschirm aufzubereiten heißt vor allem: das Wesentliche, das Aktuelle, das Besondere herausfinden und auf Teaser und Text verteilen.
Namensraum
Ein Name identifiziert ein Objekt. Zur eindeutigen Zuordnung ist jedoch der entsprechende Kontext zu beachten. Dies ist der Namensraum. Namensräume können selbst wieder aus Namensräumen bestehen. Namensräume werden dazu verwendet, Konflikte bei der Namensvergabe zu verhindern. Graphisch kann man sich Namensräume wie Bäume vorstellen. Sie besitzen eine Wurzel (einen festen, definierten Ausgangspunkt), Knoten (Verzeichnisse) und Blätter (Objekte).
Navigation
Bewegung des Users innerhalb einer Site. Dem User die Navigation zwischen den Channels, innerhalb der Site so einfach und angenehm wie möglich zu machen ( Convenience, Usability), sollte gemeinsames Ziel des Online-Journalisten wie des Screen-Designers sein.
Navigationsleiste
Eine Navigationsleiste ähnelt einem Inhaltsverzeichnis und besteht aus den - möglichst treffenden oder "sprechenden" - Texten oder Symbolen für die einzelnen Rubriken ( Channels) der Website, die mit Links hinterlegt sind.
Navigationspunkt
Text- oder Bildelement, das im Hintergrund die Verknüpfung mit dem Folgedokument herstellt. Je nachdem spricht man von Hot Words (Text) oder Hot Spots (Grafik).
Netscape
Unternehmen, das den Browser "Netscape Navigator" schuf.
Netzdossier
Online-Format, das aus mehreren eigenen Beiträgen zu einem Thema besteht; es enthält in der Regel interne wie externe Links.
Netzreportage
Online-Format, verschafft dem User im Haupttext einen Überblick über ein aktuelles Thema, zum Beispiel "Rechtsextremismus im Internet". Hot Words im Text verlinken auf die angesprochenen, meist externen Quellen; unterhalb des Textes oder in einer eigenen Spalte werden die Links noch einmal systematisch aufgelistet und oft auch kommentiert.
News
Internet-Form, bei der Nachrichten beliebiger User über die ganze Welt verteilt und allen anderen Usern verfügbar gemacht werden. Die News ( Usenet-News) gliedern sich in mehr als tausend Themengruppen mit einigen hundertausend Nachrichten pro Tag.
Newsgroups
auch: Foren; „Schwarze Bretter“ im Internet, an denen die User die News hinterlassen.
Newsletter
Print: ein kompakter Informationsträger von wenigen Seiten, meist zu ökonomischen Themen wie der Entwicklung von Aktienkursen oder Tipps zur Umsatzsteigerung. Online: abonnierter Informationsdienst, der dem User auf seinen Wunsch regelmäßig automatisch ins E-Mail-Postfach zugestellt wird.
Newsreader
Hilfsprogramm zum Lesen und Schreiben in den Newsgroups.
nicht-linear
s.linear
Notepad
Bei Notepad handelt es sich um einen sehr einfachen Texteditor der Firma Microsoft für das Betriebssystem Windows zum Erstellen von unformatierten Texten im ASCII-Format.
online
Bei bestehender Verbindung zu einem anderen Rechner oder Datennetz werden Daten übertragen oder auch bearbeitet. Wenn dafür Netze wie etwa das Telefonnetz, Strom- oder Kabelnetz verwendet werden, fallen Kommunikationsgebühren an den Netzbetreiber an.
Online-Dienst
Unternehmen, das online eigene Inhalte (Informationsangebote, Datenbanken etc.) unter einer einheitlichen Oberfläche zur Verfügung stellt. Die großen Online-Dienste wie AOL oder T-Online fungieren heute vorwiegend als Provider; ihre eigenen Angebote und Dienste geraten mehr und mehr in den Hintergrund.
On-Demand-Content
Inhalte, die nicht zum Live Streaming, sondern zum dauerhaften Abruf produziert und bereitgestellt werden.
Opera
einer von mehreren Browsern

Zum Seitenanfang