Begriffe P bis Z

Page
s. Seite
Page Impression
(PI), bezeichnet die Anzahl der Sichtkontakte von Usern mit einer HTML-Seite. Eine PI umfasst meist mehrere Hits. Bei Angeboten mit Rahmen (Frames) zählt nur der Erstabruf eines Frame-Sets als PI. Aussagekräftiger: Visit.
Parser
Ein Parser (von engl. to parse = analysieren bzw. von lat. pars = Teil) ist ein Computerprogramm, das für die Zerlegung und Umwandlung einer beliebigen Eingabe in ein für die Weiterverarbeitung brauchbares Format zuständig ist.
Partner-Programme
s. Affiliation
PDF
Das Portable Document Format (PDF) ist eine Seitenbeschreibungssprache und wurde als Austauschformat für fertiggestellte Dokumente konzipiert. Mit Hilfe von PDF können Dokumente originalgetreu gedruckt, verschickt und archiviert werden. Es ist ein Dokument-Endformat, das nur wenige Änderungen am Dokument ermöglicht.
Peer-to-Peer
gleichberechtigte Kommunikation, Gegenstück: Server-Client.
PERL
Practical Extension and Report Language, dt. "praktische Erweiterungs- und Berichtssprache", eine frei verfügbare Programmiersprache, die besonders beim Schreiben von CGI-Skripten auf Internet-Servern verwendet wird.
PHP
rekursives Backronym für PHP: Hypertext Preprocessor. Skriptsprache mit einer an C/C++ angelehnte Syntax. PHP ist kostenfrei und wird häufig zur Erstellung dynamischer Web-Inhalte verwendet.
PI
s. Page Impression
Pixel
Pixel bezeichnet sowohl die kleinste Einheit einer digitalen Rastergrafik als auch deren Darstellung auf einem Bildschirm mit Rasteransteuerung. Pixel ist ein Kunstwort aus der Abkürzung der englischen Worte Picture (= Bild) und Element. Es wird oft mit px abgekürzt.
Plug-In
Hilfsprogramm zum Browser, das auf dem Rechner des Users installiert wird. Beispiele: "Acrobat Reader" von Adobe für PDF-Dateien, "Real Audio" für Klangübertragungen oder "Macromedia Shockwave" für Multimedia-Daten (Animationen, Spiele oder Präsentationen in Ton und Bild).
Podcast
Podcasting bezeichnet das Produzieren und Anbieten von Mediendateien (Audio oder Video) über das Internet. Das Wort setzt sich aus den Wörtern iPod (MP3-Spieler der Firma Apple) und Broadcasting (von engl. Rundfunk, Sendung) zusammen.
Portal
"Eingangstor"; Einstiegsseite ins Web, die dem Informationssuchenden schnelle Orientierung in der Online-Welt verspricht. Der Portal-Anbieter ist bestrebt, möglichst vielen Benutzern so als Einstieg ins Internet zu dienen, dass seine Homepage im Browser als Startseite definiert ist.
Posten, Posting
steht für das Absenden einer Nachricht in eine Newsgroup.
PostScript
PostScript ist eine Seitenbeschreibungssprache, mit deren Hilfe Grafiken und Druckseiten auf den unterschiedlichsten Ausgabegeräten in beliebiger Größe und Auflösung verlustfrei ausgegeben werden können.
Premiere
Premiere von Adobe ist für Multimedia-Designer ein brauchbares Hilfsmittel. Es handelt sich um ein Werkzeug zur Integration von Film, Ton, Grafik und Text. Zusammen mit GoLive entfaltet es seine Stärken als Design-Tool für Multimedia-Entwickler.
Pressekodex
Der Pressekodex beinhaltet journalistisch-ethische Grundregeln, die der Deutsche Presserat festgesetzt hat.
Profiling
Datensammlung über die Usergewohnheiten Data Mining.
Produkt
umfasst marketingtechnisch nicht nur eine Ware, sondern alle Service- und Beratungsdienstleistungen sowie das Image des kompletten (Online-)Angebots.
Protokoll
Selbstgegebene, verbindliche Regeln oder Standards für die Kommunikation der Rechner oder Netze miteinander.
Provider
Unternehmen, das Zugang zu allen Internet-Diensten vermittelt: Internet-Service-Provider (ISP). Auf einzelne Dienste spezialisiert sind beispielsweise Web-Space-Provider oder E-Mail-Provider. Im Gegensatz dazu sorgen Content Provider für den redaktionellen Inhalt.
Proxy Server
engl.: "Stellvertreter"; Zwischenspeicher für häufig benötigte Informationen aus dem Internet; kann beim Provider, aber auch im Unternehmen stehen, um die Netzbelastung und die Zugriffszeiten gering zu halten.
Prozessor
Von lat. procedere = voranschreiten. Ein Prozessor kann eine Recheneinheit eines Computers sein, der über Software andere Bestandteile steuert oder eine Software, die Input zu Output verarbeiten kann.
Puffer
s. Buffer
Pull
engl.: "ziehen", steht für individualisierte Kommunikationsformen: Der User entscheidet selbst, welche und wieviel Information er erhalten möchte.
Push
engl.: "schieben", steht für die aktive Übermittlung von Dokumenten vom Server zum Client. Mit der Push-Technologie übermitteln Server automatisch neue Nachrichten und interessante Inhalte - ohne Zutun des Lesers. Der abonniert lediglich einige Kanäle ( Channels) und erhält während jeden Web-Aufenthalts automatisch die neuesten Informationen.
Quelltext
Ein Quelltext (Quellcode) beschreibt den Aufbau einer Webseite. Er ist in einer speziellen Auszeichnungssprache (zum Beispiel HTML) geschrieben.
Quote
engl.:" Zitat". Bezieht man sich beim Beantworten einer Nachricht auf eine Textpassage der Original-Mail, so verwendet man ein Zitierungszeichen: Die Textteile der Mail werden in der ersten Zeile besonders gekennzeichnet, zum Beispiel mit ">".
quoten
bedeutet bei E-Mail und News soviel wie: aus der Originalnachricht, auf die man antwortet, zitieren.
Rastergrafik
Eine Rastergrafik ist eine Form der Beschreibung eines Bildes in Form von computerlesbaren Daten. Rastergrafiken bestehen aus einer rasterförmigen Anordnung von so genannten Pixeln (Bildpunkten), denen jeweils eine Farbe zugeordnet ist. Die Hauptmerkmale einer Rastergrafik sind daher die Breite und die Höhe in Pixeln, auch Auflösung genannt, sowie die Farbtiefe.
Realtime
in Echtzeit, live, auch synchron, vgl. Streaming Media.
Redaktionssystem
Software für das Content Management und das Online-Veröffentlichen, die sämtliche Redaktionsabläufe koordiniert
Referer
elektronische Erfassung, von welcher Website der User auf das eigene Angebot kommt.
Relaunch
Komplette Überarbeitung samt neuer Gestaltung (Redesign) einer Website. Gegenstück: Launch.
Reportage
s. Netzreportage
Screen
engl.: "Bildschirmseite", der momentan sichtbare Ausschnitt einer Seite.
RSS
von engl. Really Simple Syndication, sehr einfache Veröffentlichung über verschiedene Wege. RSS bezeichnet ein Datenformat, das auf XML-Code beruht, und liefert Inhalte einer Website in weiterverarbeitbarer Form ohne Gestaltungsbeiwerk.
RSS-feed
Im RSS-Format ausgegebene Nachricht; informiert den Bezieher in der Regel in Form einer Zusammenfassung über Neuigkeiten auf einer Website.
RTF
von engl. Rich Text Format. RTF ist ein von Microsoft eingeführtes Dateiformat für Texte, das zum Datenaustausch zwischen Textverarbeitungsprogrammen verschiedener Hersteller auf verschiedenen Betriebssystemen dient. In den meisten Fällen entspricht der Text dem Original, da das RTF-Format viele Darstellungsmerkmale enthält.
Rundfunkstaatsvertrag
Der Rundfunkstaatsvertrag (RStV) ist ein Staatsvertrag zwischen allen deutschen Bundesländern, der bundeseinheitliche Regelungen für das Rundfunkrecht schafft.
Screen-Design
Gestalten für den Bildschirm im Gegensatz zum Layout einer Zeitung oder Zeitschrift.
Scroll
engl.: "Schriftrolle, Liste"; weiter zum nächsten Bildschirmausschnitt blättern, "scrollen".
Seite
engl. page: Zusammenhängendes, fortlaufendes Online-Dokument mit Links, nicht zu verwechseln mit dem Inhalt einer Bildschirmseite Screen.
Seitenbeschreibungssprache
Eine Seitenbeschreibungssprache beschreibt den exakten Aufbau einer Seite, wie diese später in einem speziellen Ausgabeprogramm aussehen soll.
SGML
von engl. Standard Generalized Markup Language = normierte verallgemeinerte Auszeichnungssprache. SGML ist eine Metasprache, mit deren Hilfe man verschiedene Auszeichnungssprachen für Dokumente definieren kann.
Site
engl. Sitz, Lage, Platz; der gesamte Online-Auftritt eines Anbieters, bestehend aus einer Homepage und beliebig vielen weiteren Seiten.
Server
engl.: " Diener"; ein Rechner, der für andere Netzteilnehmer ( clients) Speicher- und Verarbeitungsaufgaben zur Verfügung stellt. Meist besteht die Dienstleistung in dem Zugriff auf die Festplatten des Rechners (Fileserver) oder im Zugriff auf besondere Daten oder Programme. In Online-Redaktionen werden Produktions-Server für die Entwicklung und Live-Server für die Veröffentlichung unterschieden.
SGML
Von engl. Standard Generalized Markup Language =normierte verallgemeinerte Auszeichnungssprache. SGML ist eine Metasprache, mit deren Hilfe man verschiedene Auszeichnungssprachen für Dokumente definieren kann.
Signature
engl.: "Unterschrift", Bogenbezeichnung; Kennzeilen eines Internet-Teilnehmers. E-Mail-Programme und Newsreader fügen die Signature automatisch dem Nachrichteninhalt hinzu. Sie entspricht den Informationen auf dem Briefbogen und sollte den Namen des Absenders, seine E-Mail-Adresse und eventuell die Homepage enthalten.
Skript
s. Skriptsprache
Skriptsprache
Programmiersprache wie Java-Script, Perl, PHP, bei denen der Quellcode nur auf Anfrage in Prozessor-Code umgewandelt wird.
SMS
Short Message Service, Kurznachrichtendienst bei Mobiltelefonen, der die bidirektionale Übertragung von kurzen Nachrichten (bis zu 160 Zeichen) ermöglicht. Über Drittanbieter lassen sich auch aus dem Internet Kurznachrichten an ein Mobiltelefon senden. Als SMS werden auch die Kurznachrichten selbst bezeichnet.
social bookmarking
öffentliches Bereitstellen und Ergänzen von Lesezeichen-(bookmark-)Listen
Spam
Als Spam werden unerwünschte, in der Regel massenhaft auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten bezeichnet. Oft enthalten sie werbenden Inhalt. Der Vorgang wird Spamming oder Spammen genannt, der Täter Spammer.
Spiele
wurden anfangs vor allem zur Gewinnung von Neukundenadressen eingesetzt. Inzwischen haben sie einen festen Platz im Infotainment und Edutainment online. Die Bandbreite reicht von rein textorientierten Spielen bis zu dreidimensionalen Räumen, in denen der User Spielfiguren ( Avatare) steuern kann.
Spoofing
s. DNS-Spoofing
Startseite
s. Homepage
Stilformen
journalistische Textsorten, die im klassischen Journalismus nach informierenden und kommentierenden Formen eingeteilt werden. Online unterscheidet man interaktive und kommunikative Formen, aber auch synchrone oder "Live"-Formen und asynchrone Formen.
Storyboard
engl. "Drehbuch": Übersichtsplan, der alle Seiten und teilweise auch die Assets eines Online-Angebots samt Verlinkung enthält.
Stream
einzelne Übertragung zum User.
Streaming
engl. "Strömen"; Technologie, mit der Video- und Audiodaten so aufbereitet werden, dass synchroner Echtzeit-Audio- und Videoempfang ( Realtime) aus dem Internet ermöglicht wird. Die Daten werden dabei bereits während des Herunterladens abgespielt und müssen nicht erst komplett gespeichert werden.
Styleguide
"Knigge" für gute Online-Navigation und - Konzeption.
Style-Sheet
Ein Style-Sheet definiert mehrere Eigenschaften von Textelementen wie Schriftart, -Größe oder -Farbe, vgl. Cascading Styles-Sheets.
Subject
engl.: "Thema"; der "Betreff" einer Message.
Suchmaschine
Suchdienst, der von einem Unternehmen betrieben und mit bezahlten Werbeeinblendungen, aber kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Ein sogenannter Agent (auch: Spider, Robot), durchsucht alles im Web, was er finden kann, und wertet es nach Schlüsselwörtern ( Meta-Tags) oder Volltext aus. Die Begriffe werden aufgenommen und mit einem Querverweis versehen, auf welcher Seite sie zu finden sind. Das gesamte System aus Suchprogramm, Adressenbasis, Auswertungsprogramm und Datenbank nennt man "Suchmaschine".
synchron
Online-Stilform, die live übertragen wird. Chat und dynamische Seiten gehören zu den "Live"-Formen, Gegensatz: asynchron.
Tag
Befehle bei HTML heißen "Tags" und stehen in spitzen Klammern.
Teaser
engl. to tease: "necken": 1. (onlinejournalist.) "Reizwörter". Der "Anreißer" oder die "Reizwörter" fungieren als Einstieg in den ausführlichen Beitrag auf einer nachfolgenden Webseite; auf sie kommt es an, ob der User überhaupt bis zum ausführlichen Beitrag gelangt. Entsprechend lassen sich nach ihrer inhaltlichen Funktion zusammenfassende Teaser, Frage-Teaser und Ankündigungs-Teaser unterscheiden. 2. radio-/ fernsehjournalist.: kurzer, themenanreißender Hinweis auf nachfolgende Sendungen. 3. Im Marketing: Blickfang innerhalb eines Werbemittels, der durch seine ungewöhnliche Art besondere Aufmerksamkeit erwecken soll, z.B. eingeklebtes Warenmuster, besonderer Falz- oder Ausstanz-Effekt, eingesteckte Papierblume, beigefügter Bleistift.
Teledienstedatenschutzgesetz
Das Teledienstedatenschutzgesetz regelte den Datenschutz der Nutzer von Telediensten. Es wurde am 1. März 2007 durch das Telemediengesetz abgelöst.
Teledienstegesetz
Das Gesetz über die Nutzung von Telediensten oder kurz Teledienstegesetz (TDG) war ein bundesdeutsches Gesetz mit dem Ziel, einheitliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten der elektronischen Informations- und Kommunikationsdienste zu schaffen. Es wurde am 1. März 2007 durch das Telemediengesetz abgelöst.
Telemediengesetz
Das Telemediengesetz (TMG) regelt die rechtlichen Rahmenbedingungen für die sogenannten Telemedien. Es ist eine der zentralen Vorschriften des Internetrechts. Das TMG fasst weitestgehend in einem Gesetz zusammen, was zuvor auf drei verschiedene Regelwerke, dem Teledienstegesetz, dem Teledienstedatenschutzgesetz und dem Mediendienstestaatsvertrag verteilt war. Lediglich einige ergänzende Vorschriften wurden statt in das TMG in den Rundfunkstaatsvertrag (RStV) in seiner neunten Änderungsfassung aufgenommen.
Template
Auch: Vorlage, für das Layout von HTML-Seiten definiert in einem CMS, wie die einzelnen Bestandteile dargestellt werden sollen.
Thread
Engl.: Faden, Diskussionsstrang: Die Original-Nachricht und alle folgenden Antworten in einer Newsgroup oder Mailingliste gemeinsam ergeben einen Thread.
Time-to-Web
Zeit, die von der Konzeption bis zur Veröffentlichung im Web benötigt wird. Sie bestimmt die Aktualisierungsfrequenz der Website.
Traffic
Auslastung eines Servers durch aktive User.
Tunnelstruktur
Hypertext-Abfolge, die dem User die Aktions- und unter Umständen die Zeit-Autonomie nimmt: Er muss sich einer vorgesehenen Seitenfolge unterwerfen.
UMTS
Universal Mobile Telecommunications System(s), dt.: "Universelles System für mobile Telekommunikation". Weltweiter, in der Entwicklung befindlicher Mobilfunkstandard, der für höhere Bandbreiten sorgen und im Jahre 2002 starten soll. Von einem Mobiltelefon aus ist der Internet-Zugang dann mit einer Datenübertragungsgeschwindigkeit von bis zu zwei Megabit pro Sekunde (mbps) möglich.
Urheberrecht
regelt die Rechte der Autoren, vgl. Kapitel "Recht".
URL
Uniform Resource Locator, die Fundstelle oder Adresse eines Dokuments im Internet. Die ersten Stellen zeigen an, um welches Übertragungsprotokoll und um welchen Dienst es sich handelt. Beispiel: "http:" für Web.
Usability
engl. to use:"benutzen"; "Benutzbarkeit" einer Website. Der Begriff wurde von Jakob Nielsen geschaffen und umschreibt die Tatsache, ob es Benutzern leicht oder schwer fällt, sich in einem Webauftritt oder einer Webanwendung zurecht zu finden; siehe auch accessibility und Barrierefreiheit.
Usenet
Auswahl bestimmer weltweit verbreiteter Newsgroups.
User
engl.: "Teilnehmer, Anwender oder Benutzer" eines Computers bzw. des Internets.
UWG
Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ist in Deutschland die Hauptgesetzesgrundlage gegen unlauteren Wettbewerb. Es gewährt Unterlassungs-, Schadenersatz-, Beseitigungs- und Auskunftsansprüche im Rahmen des geschäftlichen Verkehrs.
VC
s. Virtual Community
Vektorgrafik
Eine Vektorgrafik ist ein Computerbild, das aus Linien, Kreisen und Polygonen zusammengesetzt ist.
Video
Von lat. videre = sehen, wird im Sprachgebrauch als Bestandteil von Worten verwendet, die mit bewegten Bildern zu tun haben, z. B. Videokassette, Videokamera.
Viren, Einzahl: Virus
selbstreproduzierendes Programm, das unter Umständen Daten und Programme zerstört. Virenprogramme können nur in ausführbaren Programmen sitzen. Dazu gehören Makro-Anweisungen, wie sie viele Office-Programme verwenden, .COM- und .EXE-Dateien beim PC, aber auch Befehlsabläufe im Bootsektor des Datenträgers oder in der Zuordnungstabelle (FAT). Behandlung: den infizierten Datenträger mit einem Virensuchprogramm ("Virenscanner") durchsuchen und mit einem Reparaturprogramm ("Virenkiller") desinfizieren. Vorbeugende Maßnahmen: Installation eines Schutzprogrammes ("Antiviren-Schild"); partielle Einschränkung des Schreibzugriffs auf dem Datenträger oder im Intranet. Grundsätzlich: Jede Datei, die neu auf den eigenen PC gelangt, vor dem ersten Aufrufen vom Viren-Check-Programm nach Viren durchsuchen lassen.
Virtual Community
s. Community
Visit
Je länger sich ein User mit einer Web-Site beschäftigt, desto mehr Seiten betrachtet er, und um so länger ist die Verweildauer. Einen solchen zusammenhängenden Nutzungsvorgang oder Besuch bezeichnet man als Visit. Er definiert laut IVW den Werbeträgerkontakt. Vgl. auch Hit, Page Impression.
Vorspann
s. Lead
Vortal
"vertikales Portal"; themenorientierte Einstiegsseite ins Web Portal). Der Vortal-Anbieter versucht, möglichst vielen Benutzern mit klarem Interessenprofil, beispielsweise Ärzten oder Eisenbahnfreunden, als Einstieg ins Internet zu dienen. Damit sind auch klare Werbestrategien möglich, vgl. Community.
W-Fragen
Wer, (tut) was, wann, wo, wie, warum, woher (stammt die Information)? Beantworten Sie in jedem Online-Beitrag die sieben journalistischen W-Fragen - und Sie haben nie mehr das Problem, nicht zu wissen, wie Sie einen Beitrag anfangen und aufbauen sollen.
WAP
Das WAP (von engl. Wireless Application Protocol = Protokoll kabelloser Anwendungen) bezeichnet eine Sammlung von Technologien und Protokollen, deren Zielsetzung es ist, Internetinhalte für die langsamere Übertragungsrate und die längeren Antwortzeiten im Mobilfunk sowie für die kleinen Displays der Mobiltelefone verfügbar zu machen.
WCMS
s. Content-Management-System
Web
Das World Wide Web (WWW) bietet Hypertext-Suche rund um die Welt. Dabei enthält das Web nicht nur Text, sondern auch Bild-, Ton- und andere Informationen.
Web-Board
s. Board
WebCam
1. spezielle Kamera, 2. synchrones visuelles Format mit Stand- oder Bewegtbild, belegt die Authentizität des Gezeigten.
Weblog
kurz Blogs, eine Weiterentwicklung von Gästebuch/ Tagebuch und Forum unter einer Web-Oberfläche. Dieses Format kombiniert die Möglichkeit zur Kommunikation, die ein Forum bereitstellt, mit Hypertext.
Webportal
Bei einem Webportal handelt es sich um eine Website, die versucht, verschiedene regelmäßig benötigte Dienste zu bündeln oder eine Übersicht für den Einstieg in einen Themenkomplex zu schaffen.
Website
s. Seite
Website
s. Site
Wikis
Der Name stammt von „wikiwiki“, dem hawaiianischen Wort für „schnell“. Wikis im WWW sind frei verfügbare Seitensammlungen, die von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch am Bildschirm geändert werden können. Es handelt sich also praktisch um öffentliche Content Management Systeme.
WML
WML (von engl. Wireless Markup Language = kabellose Auszeichnungssprache) ist eine XML-basierte Auszeichnungssprache, die eine stark reduzierte Fassung von XHTML darstellt. Sie ist Teil des Wireless Application Protocols (WAP) und zur Darstellung veränderlicher Inhalte auf Mobiltelefonen entwickelt worden.
Wording
Wortwahl beim Texten einer Webseite.
Workflow
Arbeitsablauf in einer Online-Redaktion, wird maßgeblich vom CMS bestimmt.
Workflow-Management
bildet die redaktionellen Arbeitsabläufe im CMS ab, steuert und verwaltet sie.
World Wide Web (WWW)
s. Web
WYSIWYG
"What you see is what you get": Programme werden als wysiwyg-fähig bezeichnet, wenn sie eine möglichst präzise Vorschau (Preview) auf die Publikation ermöglichen.
XHTML
Von engl. Extensible Hypertext Markup Language = erweiterbares HTML. XHTML ist die XML-Variante von HTML. Alle Elemente von HTML 4.0/4.01 werden so definiert, dass sie den Vorgaben und Anforderungen von XML entsprechen. XHTML ist damit eine Anwendung von XML.
XHTML Basic
XHTML Basic ist eine stark reduzierte Fassung von XHTML und die Basis für WML.
XHTML Mobile Profile
XHTML Mobile Profile ist eine Auszeichnungssprache speziell für Mobiltelefone. Das XHTML Mobile Profile besteht aus Modulen entsprechend der XHTML-Modularisierung . Es ist eine Teilmenge von XHTML basierend auf XHTML Basic.
XHTML Modularisierung
Das Aufteilen des XHTML-Sprachumfangs in sogenannte Module. Jedes Modul fasst verwandte und zusammengehörige Elemente zusammen. Auf diese Art und Weise können eigene XHTML-Dokumenttypen nach dem Baukastenprinzip zusammengestellt und mit anderen XML-basierten Sprachen gemischt werden. Dadurch können neue Sprachen entwickelt werden, die auf XHTML basieren.
XLink
XLink definiert die Einbindung von Links in XML-Dokumente.
XML
XML (von engl. Extensible Markup Language = erweiterbare Auszeichnungssprache) ist eine vereinfachte Teilmenge von SGML. XML beschreibt die Struktur eines Web-Dokuments und ist in der Lage vormals mit SGML definierte Sprachen zu erweitern. Der Grundgedanke von XML ist es, Daten und ihre Repräsentation zu trennen, aber für beide Funktionen die gleiche Datenbasis im XML-Format zu nutzen.
XPath
XPath ist eine Hilfssprache für XSLT. Seine Aufgabe ist es, Teile eines XSL-Dokuments (sogenannte Knoten) zu adressieren.
XPointer
XPointer erweitert XPath, so dass anstelle von ganzen Knoten auch eine bestimmte Stelle oder ein Bereich innerhalb eines Knotens (zum Beispiel innerhalb des Elementinhalts) oder über mehrere Knoten hinaus auswählbar ist.
XSL
XSL (von engl. Extensible Stylesheet Language = erweiterbare Beschreibungssprache) ist, ähnlich CSS, eine Art Formatvorlage für das Layout einer Webseite und beschreibt die Darstellung und Behandlung von XML-Daten mit Hilfe von XSL-Stylesheets.
XSL-FO
XSL-FO (von engl. XSL-Formatting Objects = XSL-Objektformatierung) ist eine Formatierungssprache und Teil von XSL. Mit ihrer Hilfe kann festgelegt werden, wie XML-Daten angezeigt werden sollen.
XSLT
XSLT (von engl. XSL Transformations = XSL Transformationen) ist eine Transformationssprache und Teil von XSL. Sie ermöglicht die Umwandlung von XML-Daten in Daten anderen Formats, wie zum Beispiel HTML oder RTF.
Zugangsberechtigung
s. Account

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