Digitale Gästebücher, vergleichbar mit Leserbriefen, stellen die einfachste Form eines Diskussionsforums dar. Gästebücher können sowohl in einer Website als Kommunikationsmedium eingebunden sein, als auch bei einem externen Dienstleister angelegt werden. Fast immer müssen sich User vor einer Veröffentlichung registrieren lassen.
Gästebücher oder Leserforen, die unspezifisch allen Usern zur Verfügung stehen, schwanken zwischen zwei Extremen: gähnender Leere - oder erbitterten Propaganda-Kämpfen aller möglichen Spinner.
Gästebuch-Software kann man hier kostenlos herunterladen:
Mit Demo-Galerie: www.guestbook.de
Eine redaktionelle Betreuung des Gästebuches ist gerade bei Webseiten von Verbänden, Parteien und Institutionen nötig. Damit kann verhindert werden, dass beispielsweise extremistische, rassistische und ähnliche Stellungnahmen an die Öffentlichkeit gelangen. Denn laut Medienrecht haften die Webseitenbetreiber für ihren Inhalt, nachdem sie darüber in Kenntnis gesetzt worden sind.
Eine einfache Möglichkeit der Kontrolle ist die Anmeldung der User mit Passwortvergabe. Auch wenn die Teilnahme kostenlos ist, bewirkt allein die Tatsache, dass zumindest dem Betreiber der Website die persönlichen Daten bekannt sind, eine gewisse Disziplinierung. Manchmal genügt es, in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren, was sich online tut. Bei vielen Themen ist es sinnvoll, die Nachrichten vorher inhaltlich zu checken und erst dann freizuschalten.