Really Simple Syndication, das heißt übersetzt: wirklich einfache Verbreitung von Informationen über verschiedene Ausgabewege. Ein einzelnes übertragenes Nachrichtenpaket heißt RSS-Feed.
In einem Webauftritt ändert sich das Angebot an Informationen zwar nicht in regelmäßigen Abständen, aber auch nicht selten. Dann wird der Betreiber dieses Auftritts wünschen, dass seine „Kunden“ rasch erfahren, wenn sich am Angebot etwas geändert hat. Die Kunden haben dasselbe Interesse. Sie wollen nicht jeden Tag eine Seite besuchen, nur um zu prüfen, ob es dort Neues gebe. Sie wollen auch keinen Newsletter abonnieren.
RSS belasten den Bezieher weniger als der Bezug eines Newsletters. Bei RSS werden keine Gestaltungsdaten übertragen. Je nach Zusammenstellung durch den Anbieter wird vielleicht nur eine Zusammenfassung eines für Bezieher interessanten Artikels versandt. Die Empfänger können dann selbst entscheiden, ob sie die Ausgangswebsite besuchen wollen, um die vollständige Version zu lesen.
Die Technik, die hinter RSS steht, beruht auf XML. RSS ist ein in XML definiertes Datenformat. Auf Anbieterseite müssen also XML-Skripts unterstützt werden.
RSS ermöglicht nicht nur das Übertragen von Text, sondern auch von Bilddaten. Ferner können RSS-Feeds im Gegensatz zu Newsletter-Inhalten auf dem Empfängerrechner weiterverarbeitet werden!
Software zum Lesen der RSS-Feeds muss beim Empfänger vorhanden sein. RSS-Lese-Fähigkeit gehört allerdings inzwischen zur Grundausstattung moderner Browser (Microsoft Internet Explorer 7, Firefox, Safari, Opera). Darüber hinaus gibt es im WWW einige RSS-Reader zum kostenfreien Download.
Weitere Informationen hierzu bieten etwa: http://de.wikipedia.org/wiki/RSS
oder: http://www-128.ibm.com/developerworks/library/x-phprss