SQL

Structured Query Language (SQL), auf Deutsch „Strukturierte Abfragesprache“, ist eine Programmiersprache. Sie dient ausschließlich dazu, einen Server für relationale Datenbanken, zu programmieren. SQL umfasst drei Gruppen von Befehlen.

Erstens solche, mit denen sich gegebene Daten so strukturieren lassen, dass sie zum relationalen Datenbankmodell passen. Datenbanken bestehen hier aus Tabellen mit Rubriken in Spalten und Datensätzen in Zeilen. Zwischen den Tabellen bestehen zwingende Zusammenhänge (Relationen), die dieses Datenmodell praxistauglich machen. Diese Befehle werden auch als DDL (Data Definition Language) bezeichnet. Dazu gehören Anweisungen wie CREATE, ALTER und DROP zum Anlegen, Ändern und Löschen von Datenbanken oder Tabellen.

Den zweiten Bereich bilden Befehle zum Einrichten und Ändern der Zugriffsberechtigungen verschiedener Nutzer eines Datenbanksystems. Diese Anweisungen, GRANT und REVOKE, werden zusammengefasst unter der Bezeichnung Data Control Language (DCL).

Drittens enthält SQL Befehle zur Manipulation von Daten (DML, Data Manipulation Language), die sich wieder in zwei Gruppen teilen lassen. Mit ihnen werden Daten in die mit DDL angelegten Strukturen (Tabellen, Spalten, Zeilen) eingetragen, nachträglich verändert oder wieder gelöscht. Diese Anweisungen heißen INSERT, UPDATE und DELETE.

Nur aus einem Befehl besteht die zweite Abteilung der DML: SELECT. Er wird in der Praxis am häufigsten verwendet. Mit ihm werden die Daten gezielt aus der Sammlung ausgewählt und dabei sortiert, sowie unter Umständen sogar weiterverarbeitet.

Bekannte Datenbankserver fürs Web sind MySQL und PostgreSQL oder der kostenpflichtige Microsoft SQL Server.

Weitere Informationen siehe auch unter http://de.wikipedia.org/wiki/SQL

oder http://dev.mysql.com/doc

und http://www.postgresql.org/files/documentation/books/pghandbuch/html

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