Ausbildung

Wege zum Fernseh-Journalismus

Für Fernseh-Journalisten gibt es, wie für Journalisten allgemein, kein staatlich festgelegtes Berufsziel. Daher ist der Begriff »Fernseh-Journalist« eine ungeschützte Berufsbezeichnung. Der Weg zum Fernseh-Journalisten muss keineswegs geradlinig verlaufen, denn die Ausbildung ist nicht einheitlich geregelt. Einige Standards haben sich aber herausgebildet.

Einstieg: Praktika sind heutzutage unerlässlich, um im Medienbereich Fuß zu fassen. Sie bieten eine erste Orientierung in der weitläufigen Branche. Zudem offerieren Stiftungen und Akademien sowie Volkshochschulen Einführungskurse. Bei sogenannten Offenen Kanälen können zudem auch Anfänger eigene Beiträge erstellen.

Die klassische praktische Ausbildung zum Fernseh-Journalisten findet in Volontariaten bei öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern statt. Auch Produktionsfirmen bieten Volontariate an. Privatsender und Produktionsfirmen ergänzen das Volontariat teilweise durch überbetriebliche Ausbildung.

Eine wichtige Voraussetzung für die Arbeit in einer Fernsehredaktion ist ein abgeschlossenes Studium. Man muss nicht zwingend einen medienspezifischen Studiengang wählen. Dennoch wächst das Angebot von Journalistenschulen, Journalistik-Studiengängen an Universitäten und Hochschulen sowie Film- und Fernsehakademien.

Daniela Stahl war Volontärin beim BR. Seitdem arbeitet sie als Fernseh- und Radioredakteurin. In einem Interview aus ihrer Volontariats-Zeit berichtet sie über Anforderungen, Ausbildungsstationen und Praxisbezug.